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Wien – Die Corona-Krise hat der Raiffeisen Bank International (RBI) im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch um ein Drittel eingebrockt. Die Aktionäre sollen nun für 2020 eine niedrigere Dividende von 0,48 Euro je Aktie erhalten, teilte die stark in Osteuropa sowie in Russland tätige Bank am Freitag mit. Die Ausschüttung solle entsprechend der Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB) erfolgen.

Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn auf 804 Millionen Euro nach 1,2 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Neben einem Rückgang der Kernerträge und Währungsabwertungen musste die Bank deutlich mehr für Kreditausfälle auf die Seite legen. Das Institut schlägt sich aber besser als erwartet. Analysten hatten laut Angaben auf der Internetseite der Bank im Schnitt mit einem Konzernergebnis von 739 Millionen Euro gerechnet. (Reuters, 5.2.2021)