"Diese Ergebnisse zeigen, dass wir an der Konkurrenz vorbeiziehen", sagte Firmenchef Mike Sievert.

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Gestärkt durch die Fusion mit dem kleineren Konkurrenten Sprint hat der US-Mobilfunker T-Mobile US im vierten Quartal einen Umsatzsprung hingelegt. Die Erlöse kletterten um fast 71 Prozent auf 20,3 Milliarden Dollar, wie die US-Tochter der Deutschen Telekom am Donnerstagabend mitteilte. Das Plus fiel größer aus als von Analysten erwartet. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg um mehr als das Doppelte auf 6,75 Milliarden Dollar (5,62 Mrd. Euro).

An der Börse enttäuschte T-Mobile US trotzdem. Die Aktie gab nachbörslich mehr als zwei Prozent nach.

Aggressiv gegen Konkurrenz

"Diese Ergebnisse zeigen, dass wir an der Konkurrenz vorbeiziehen", sagte Firmenchef Mike Sievert. Das Unternehmen aus Bellevue im US-Staat Washington macht seit Jahren mit einer aggressiven Preispolitik, Investitionen und Marketing Jagd auf die beiden Wettbewerber AT&N und Verizon. Im vierten Quartal gewann T-Mobile US 824.000 Vertragskunden und damit mehr als AT&T oder Verizon. T-Mobile US kam zu Gute, dass in der Corona-Krise mehr Menschen Telekommunikationsdienste nutzen, um miteinander in Kontakt zu bleiben und um von zu Hause zu arbeiten. Für zusätzliche Kaufimpulse sorgte Apples neues iPhone. (APA/Reuters, 5.2.2021)