Flick an der Linie.

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München – SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und Bayern Münchens Cheftrainer Hansi Flick haben ihren öffentlichen Streit zum Corona-Kurs in Deutschland offenbar beigelegt. "Es war für mich ein spannendes und konstruktives Gespräch mit gegenseitiger Wertschätzung. Jeder Streit ist beigelegt", schrieb Lauterbach am Donnerstag auf Twitter, nachdem er "eine Halbzeit lang" mit Flick über die Lage des Profifußballs gesprochen hatte.

"Unterschiede in der Meinung kann es immer geben. Entscheidend ist aber: in der Bewältigung der Corona Krise zählt Teamgeist. Den habe ich im Gespräch durchaus wahrgenommen", erklärte Lauterbach.

Flick hatte am Sonntag nach Kritik unter anderem an der Reise seines Vereins zur Club-WM in Katar gesagt: "So langsam kann man die sogenannten Experten gar nicht mehr hören, auch Herrn Lauterbach." Nach scharfer Kritik und Arroganz-Vorwürfen ruderte der Trainer von David Alaba beim deutschen Fußball-Rekordmeister danach zurück.

Lauterbach, der wegen seinen Darstellungen zur Pandemie immer wieder hart attackiert wird, sagte, vor allem im Netz erlebe er auch viele Drohungen und Beleidigungen. Mit dem Chef von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, habe er bereits ein gutes, konstruktives Gespräch geführt. (APA; 18.20.2021)