Dominic Thiem hat in diesem Jahr noch viel Arbeit vor sich. Aber nicht nur er.

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Wien – Nach dem Viertelfinal-Aus in Doha will Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem in der kommenden Woche beim ATP-500-Turnier in Dubai zu seinem "Toplevel" zurückfinden. Der an Nummer eins gesetzte Niederösterreicher trifft zum Auftakt auf den Sieger des Qualifikanten-Duells des Australiers Christopher O'Connell mit dem Südafrikaner Lloys Harris. Thiem will sich seiner Sache nicht zu sicher fühlen. "Das Niveau ist extrem hoch", sagte Thiem. "Wenn ich nicht mein bestes Tennis spiele, wird es auch gegen die richtig schwierig."

Schließlich hätten die Qualifikanten "dann schon zwei Spiele gespielt und fühlen sich da (in Dubai, Anm.) wohl", sagte der 27-Jährige. Immerhin sei es eine "nette Sache", auf Nummer eins gesetzt zu sein, wenngleich: "Ich war schon oft genug in dieser Situation, es ändert nicht wirklich etwas." An zweiter Stelle der Liste figuriert Andrej Rublew. Der Russe hat zuletzt vier ATP-500-Turniere in Folge gewonnen.

Top-Feld in Dubai

Das Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten sei "richtig stark besetzt", erklärte Thiem, der mehrere Favoriten ausmachte: "Rublew wie er zurzeit spielt, (Roberto) Bautista Agut oder (Nikolos) Basilaschwili – generell ist das Feld recht ausgeglichen."

Vor der beginnenden Sand-Saison liege noch Arbeit vor ihm. "Es ist noch ein Weg, bis ich zurück in Topform bin. Aber ich bin auf einem gutem Weg. Doha war nicht so schlecht", erklärte die Nummer vier der Welt. "Ich hoffe auf weiteren Schritt in die richtige Richtung bei diesem Turnier. Es sind vor allem Kleinigkeiten."

Allgemein sei das "Niveau derzeit so hoch, dass wenn ich nicht mein absolutes Toplevel bringe, dann reicht es gegen die meisten nicht, und gegen einen Bautista, der echt gut gespielt hat, schon gar nicht", meinte er im Rückblick auf die Doha-Niederlage gegen den Spanier.

Novak ausgeschieden

Der Niederösterreicher Dennis Novak ist indessen bereits Sonntag in der ersten Runde ausgeschieden. Der 27-Jährige unterlag dem Australier Alexei Popyrin in 1:34 Stunden 6:7(3),5:7. Novak hatte davor zuletzt im Februar in Montpellier immerhin das Viertelfinale erreicht, Popyrin zeitgleich in Singapur ebenfalls auf Hartplatz seinen ersten Titel auf der Tour geholt. Der 21-Jährige feierte damit nun seinen sechsten Matchsieg in Folge.

Der junge Mann von "Down Under" bekam die Partie ab einem Rückstand von 5:6 im ersten Satz in den Griff. Bis zum 5:5 war es mit dem Aufschlag gegangen, dann hatte Novak vermeintlich entscheidend seinem Gegner den Aufschlag abgenommen. Doch nach dem Rebreak beherrschte Popyrin auch das Tiebreak, und ihm gelang schließlich in Durchgang zwei nach Break- und Rebreak das letztlich entscheidende Break zum Matchgewinn. (APA, 14.3.2021)