Better Up gilt mit einer Bewertung von 1,73 Milliarden US-Dollar als "Einhorn" unter den Start-ups.

Foto: Via Reuters/Harpo Productions

Abgesehen von seinem Adelstitel wird Prince Harry, Duke of Sussex, ab sofort auch jenen des Chief Impact Officer (CIM) tragen. Denn der Brite heuert in der IT-Branche an, genauer gesagt im Management des 2013 gegründeten Start-ups Better Up. Dieses fokussiert sich auf psychische Gesundheit und vermittelt Online-Coaches an Einzelpersonen, aber auch an Unternehmen, berichtet unter anderem Heise.de. Harry wird sich dabei auf die Produktstrategie und wohltätige Spenden konzentrieren.

"Es ist wesentlich, anzuerkennen, dass es nicht darum geht, was an uns falsch ist. Sondern mehr darum, was uns im Laufe unseres Lebens widerfahren ist", wird er vom "Wall Street Journal" zitiert. "Wegen gesellschaftlicher Barrieren, finanzieller Schwierigkeiten oder Stigmata sind zu viele Menschen nicht in der Lage, sich mit ihrer psychischen Gesundheit zu befassen, bis sie dazu gezwungen sind. Ich möchte, dass wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass man sich erst kaputt fühlen muss, bevor man sich Hilfe holt."

Ein Einhorn

Bei der jüngsten Finanzierungsrunde im Februar wurde das Silicon-Valley-Unternehmen mit 1,73 Milliarden US-Dollar bewertet, womit es zu den "Einhörnern" unter den Start-ups zählt. Prinz Harry selbst soll in der Vergangenheit bereits Better Ups Dienste für mehrere Monate in Anspruch genommen haben, so die Zeitung.

Das anfängliche Ausfüllen eines Fragebogens sei für ihn dabei etwas unangenehm gewesen, da sein Hintergrund nicht in einen Multiple-Choice-Fragebogen passe. "Ich weiß, dass ich ein Ausreißer bin, also gibt es keinen Grund, die Ingenieure darauf anzusetzen", scherzte er.

Schon Anfang März machten Meghan Markle und Prinz Harry Schlagzeilen, nachdem sie im Rahmen eines Interviews mit der bekannten US-Talkerin Oprah Winfrey Einblicke in das Leben des britischen Königshauses gaben. Mehr als elf Millionen Menschen lockte die Ausstrahlung damals vor die Bildschirme, wie der STANDARD berichtete. (red, 24.3.2021)