Zeigt sich besorgt über die Verbreitung von Falschinformationen im digitalen Zeitalter: Prinz Harry.


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Washington/London – Prinz Harry (36) ist besorgt über die Verbreitung von Falschinformationen im digitalen Zeitalter. Wie die US-Denkfabrik Aspen Institute am Mittwoch mitteilte, wird der Royal nun an einer Kommission teilnehmen, die Auswege aus der Vertrauenskrise suchen soll, in der sich Schlüsselinstitutionen wie das demokratische System und die Medien in den USA befinden.

"Wir werden in der heutigen digitalen Welt unter einer Lawine von Falschinformation begraben, die unsere Fähigkeit beeinträchtigt, sowohl als Individuen, als auch als Gesellschaften, die Welt in der wir leben, wirklich zu verstehen", sagte Harry einer Mitteilung zufolge.

Klagen über Boulevardpresse

Harry und seine Frau Meghan (39) hatten sich im vergangenen Jahr aus dem engeren Kreis der britischen Königsfamilie zurückgezogen. Unter anderem klagten sie über unfaire Berichterstattung und Übergriffe auf ihre Privatsphäre aus Teilen der Boulevardpresse. Sie leben inzwischen mit ihrem ein Jahr alten Sohn Archie im kalifornischen Santa Barbara. Das Paar erwartet im Sommer die Geburt eines Mädchens.

Die 15-köpfige Kommission mit dem Namen Commission on Information Disorder soll im April ihre Arbeit aufnehmen. Mitglieder sind unter anderem der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow und die Schwiegertochter von US-Medienmogul Rupert Murdoch, Kathryn Murdoch. (APA/dpa, 24.3.2021)