Das Gesetz verbietet Transmädchen, an Mädchen-Sportteams teilzunehmen.

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Als zweiter US-Bundesstaat hat Arkansas gesetzliche Regelungen beschlossen, die Transmädchen und -frauen aus Frauen-Sportteams ausschließen. Am Donnerstag unterzeichnete der republikanische Gouverneur Asa Hutchinson einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Zwei Wochen zuvor hatte Mississippi ein ähnliches Gesetz beschlossen.

Der Beschluss in Arkansas sieht vor, dass Transmädchen und -frauen nicht an Mädchen- beziehungsweise Frauenmannschaften von Schulteams oder Vereinen teilnehmen dürfen.

Das Verbot gilt vom Kindergarten- bis hin zum Hochschulsport. Hutchinson behauptet, dass das Gesetz für Fairness im Frauensport sorgen werde. Bürgerrechtler kritisieren das Gesetz. Sie befürchten eine Zunahme von Diskriminierung von Transjugendlichen. Laut lokalen Medienberichten sind in Arkansas keine Fälle bekannt, bei denen Transmädchen oder -frauen in Frauenteams Schulsport betreiben. (agr, 26.3.2021)