Thierry Henry hat keine Lust mehr, sich auf sozialen Medien beschimpfen zu lassen.

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Der ehemalige Fußball-Weltmeister Thierry Henry hat nach seinem Rückzug aus den sozialen Netzwerken wegen rassistischer Anfeindungen auch andere Betroffene zum Handeln aufgerufen.

Solidarität

"Es war an der Zeit, den Leuten zu verstehen zu geben, dass es nicht okay ist, online beschimpft zu werden, dass es nicht okay ist, online schikaniert oder diskriminiert zu werden. Wir brauchen Taten", sagte der 43-jährige Franzose am Montagabend der BBC. Der frühere Weltklasse-Stürmer und spätere Trainer hatte in der vergangenen Woche seinen vorläufigen Rückzug aus den sozialen Medien bekanntgegeben. Dinge, die er früher in Stadien oder auf der Straße gehört habe, fänden sich vermehrt in den sozialen Medien, sagte Henry der BBC. Es sei zu leicht, sich hinter "Fake-Accounts" zu verstecken.

Der walisische Teamstar Gareth Bale hatte am Montag angekündigt, er würde im Fall einer gemeinsamen Kampagne einen Boykott sozialer Plattformen unterstützen. (APA, 30.3.2021)