Die EU verhandelt mit Südkorea über freie Daten.

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Persönliche Daten zwischen der EU und Südkorea sollen künftig ohne Hürden fließen können. Beide Seiten bescheinigten einander, dass ihr Datenschutzniveau weitgehend gleichwertig sei, hieß es in einem gemeinsamen Statement vom Dienstag.

Dieser Befund werde freien uns sicheren Datenverkehr ermöglichen. EU-Justizkommissar Didier Reynders und der Vorsitzende der südkoreanischen Kommission für den Schutz personenbezogener Daten Yoon-jong In begrüßten den Abschluss der Gespräche.

Zusätzliche Maßnahmen

Die EU-Kommission wolle den Beschluss möglichst bald annehmen. Voraussetzung dafür ist noch eine Stellungnahme des Europäischen Datenschutzausschusses sowie die Zustimmung der EU-Staaten. Südkorea habe während der über vier Jahre dauernden Gespräche mehrere zusätzliche Maßnahmen für den Datenschutz unternommen, hieß es. Ein entscheidender Schritt sei die jüngste Reform des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten gewesen, die die Befugnisse der nationalen Datenschutzbehörden stärke, und im August 2020 in Kraft getreten sei. (APA,dpa, 30.03.2021)