Die Pandemie treibt den Bedarf an Computern in die Höhe – Nutzer scheinen dabei immer öfter zum Laptop zu greifen

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Ausgelöst durch die Coronapandemie werden in Zukunft nach Einschätzung von Marktforschern deutlich mehr Laptop-Computer im Einsatz sein als bisher. In diesem Jahr werde die Zahl der weltweit genutzten Notebooks von 796 Millionen auf 866 Millionen steigen, prognostizierte die Analysefirma Gartner am Freitag. Für 2022 rechnen die Marktforscher mit einem weiteren Zuwachs auf 929 Millionen Geräte.

Wechsel

Dabei geht es um mehr als nur den Austausch existierender Tisch-Rechner durch mobile Computer. Die Zahl der eingesetzten Desktops sinkt zwar – aber nicht so schnell wie zusätzliche Notebooks dazukommen. In diesem Jahr werde die Zahl der Desktop-Computer von 522 auf 495 Millionen sinken und 2022 auf 470 Millionen, lautet die Gartner-Prognose.

Mit dem Arbeiten und Lernen von zuhause seit Beginn der Coronakrise hätten viel mehr Menschen als bisher Computer gebraucht, sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal. Und die Erkenntnis, dass viele bisherige Arbeitsmodelle veraltet waren, werde die Laptop-Nachfrage weiter stärken.

Desktops nicht am Aussterben

Zugleich sei auch der Desktop-PC noch lange nicht am Ende: In manchen Bereichen werde man – zum Beispiel bei einem höheren Leistungsbedarf – weiterhin auf sie zurückgreifen. Es gebe auch regionale Unterschiede: So seien Tischrechner zum Beispiel in China und Deutschland mehr gefragt als in anderen Ländern. (APA/dpa, 01.04.2021)