Bereits im Jänner hatte der US-Außenminister Antony Blinken angekündigt, dass die USA weiterhin Jerusalem als Hauptstadt Israels sehen.

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Washington – US-Außenminister Antony Blinken hat Israel zu einer Gleichbehandlung der Palästinenser aufgefordert. In einem Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Gabi Ashkenazi am Freitag sagte Blinken laut seinem Sprecher, die US-Regierung von Präsident Joe Biden sei davon überzeugt, "dass Israelis und Palästinenser ein gleiches Maß an Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und Demokratie genießen sollten".

Zugleich kündigte Blinken den Angaben zufolge an, "alle Aspekte" der Beziehungen zwischen den USA und Israel zu stärken. Er begrüßte zudem die Abkommen Israels mit vier arabischen Ländern.

Kurswechsel in Nahost-Politik

US-Präsident Biden hat in der Nahost-Politik einen Kurswechsel eingeleitet: Seine Regierung nahm unter anderem die von seinem Vorgänger Donald Trump gestoppten Finanzhilfen für die Palästinenser wieder auf. Vor einigen Tagen stellte sie zudem klar, dass sie das Westjordanland als von Israel "besetzt" einstuft. Biden steht auch der israelischen Siedlungspolitik deutlich kritischer gegenüber als Trump.

Blinken hatte allerdings schon im Jänner erklärt, dass Washington weiterhin zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels stehe. Er kündigte zudem an, Ziel der neuen US-Regierung sei eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. (APA, 3.4.2021)