Die Eintrittsbarrieren sollen gesenkt werden, die Kosten für Händler reduziert.

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Chinas größter Onlinehändler Alibaba rechnet kaum mit Beeinträchtigungen für sein Geschäft durch die Rekordstrafe wegen Marktmissbrauchs und die verhängten Auflagen. Es ändere sich nichts am Geschäftsmodell, sagte Vize-Chairman Joe Tsai zu Journalisten. Am Aktienmarkt sorgte die Aussage für Erleichterung. Das Papier legte am Montag neun Prozent zu.

Firmenchef Daniel Zhang zufolge wird der Amazon-Konkurrent nun Schritte einleiten, um Eintrittsbarrieren zu senken und die Kosten für Händler auf der Plattform zu reduzieren. Die chinesische Wettbewerbsbehörde hatte am Samstag mit umgerechnet 2,3 Milliarden Euro die höchste Kartellstrafe in der Volksrepublik gegen Alibaba verhängt. Das von Jack Ma gegründete Unternehmen steht nach Kritik Mas an der Regulierung in China im Oktober unter genauer Beobachtung. (APA, 12.4.2021)