Seit 1979 hatten die knapp 100.000 Bewohnerinnen und Bewohner der kleinen Karibikinsel St. Vincent Ruhe, am Freitagvormittag ist der Vulkan La Soufrière ausgebrochen – und hat neben einer dicken Ascheschicht auch Stromausfälle über das Eiland gebracht.

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Als der Vulkan am Sonntag ein zweites Mal heftig ausbrach, legten die Explosionen die Stromversorgung in Teilen der Insel lahm, auch die Wasserversorgung wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Nachbarinsel Barbados wurde, wie es ein lokales Medium beschrieb, vom dichten Staub in ein "Winterwunderland" verwandelt.

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Bei der Katastrophe 1972, als La Soufrière zuletzt so aktiv war, starben 1.000 Menschen, die Sachschäden wurden damals auf 100 Millionen US-Dollar geschätzt.

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Dieses Mal ist von Opfern nichts bekannt, allerdings dürften 20.000 Menschen ihre Häuser jedenfalls für drei bis vier Monate nicht mehr nutzen, sagte Finanzminister Camillo Gonsalves am Sonntag.

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Einige Häuser auf der Insel haben der Aschelast nicht standgehalten und sind eingestürzt, so der Minister in der Haupstadt Kingston. Weitere Ausbrüche in den kommenden Tagen sind wahrscheinlich.

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Die Inselgruppe St. Vincent und die Grenadinen liegt in der südlichen Karibik und ist Teil des britischen Commonwealth. (red, 12.4.2021)

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