Unter Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro nahm die Abholzung des Regenwalds deutlich zu.

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Brasilia – Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat in einem Brief an seinen US-Kollegen Joe Biden zugesagt, die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwalds bis 2030 zu beenden. Zu erreichen sei dieses Ziel aber nur mit erheblichen finanziellen Mitteln, er hoffe daher auf "jede mögliche Unterstützung" der internationalen Gemeinschaft sowie von Unternehmen und der Zivilgesellschaft.

Unter Bolsonaro hat die Vernichtung des Regenwalds dramatisch zugenommen. Umweltschützer machen dafür direkt seine Politik verantwortlich und werfen ihm eine Begünstigung illegaler Rodungen vor. Bolsonaro hatte schon im Wahlkampf angekündigt, das Amazonasgebiet stärker wirtschaftlich zu erschließen, und immer wieder Schutzgebiete für Landwirtschaft und Bergbau geöffnet.

Am 22. und 23. April nimmt Bolsonaro an einem von den USA organisierten virtuellen Klimagipfel teil, zu dem 40 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt eingeladen wurden. (APA, 16.4.2021)