Microsoft erklärte zunächst, dass das Dateisystem nicht tatsächlich beschädigt war.

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Microsoft hat einen kritischen Bug bei Windows 10 bereinigt, der Angreifern erlaubte, das gesamte Betriebssystem zum Absturz zu bringen. Dabei konnten NTFS-Dateisysteme beschädigt werden. Dafür musste der Auslöser des Fehlers einen Download kreieren, der lediglich voraussetzte, dass Betroffene den Ordner öffnen, in welchem die jeweilige Datei gespeichert war. Besonders problematisch war dabei, wie einfach der Bug ausgelöst werden konnte – so musste man über die Commandline auf den jeweiligen Ordner navigieren, auf diesen zugreifen und ihn dann im Dateiexplorer von Windows 10 öffnen.

Update installieren

Einige User hatten scherzhafterweise auf sozialen Medien und Discord begonnen, gefälschte Werkzeuge anzubieten, um den Fehler auszulösen. Microsoft erklärte zunächst, dass das Dateisystem nicht tatsächlich beschädigt war – bei einem Neustart würde das Festplattentool das Problem rasch erkennen und daas jeweilige Volume wieder für nutzbar erklären. Allerdings war das der Online-Plattform "Bleeping Computer", die den Bug nachzeichnete, nicht immer der Fall. Der Fehler ist nun mit dem April 2021 Update behoben. Nutzern ist wärmstens zu empfehlen, dieses herunterzuladen und zu installieren. (red, 18.4.2021)