Wie haben Sie die Tage nach dem 26. April 1986 erlebt?
Foto: Efrem Lukatsky/AP

35 Jahre sind seit jenem schicksalshaften 26. April 1986 vergangen, an dem es in Reaktorblock 4 des in der damaligen Sowjetunion gelegenen Kernkraftwerk Tschernobyl zur folgenschweren Explosion kam, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Zehntausende wurden evakuiert oder umgesiedelt, eine Sperrzone rund um den Reaktor errichtet, über die korrekte Anzahl der Todesopfer wird bis heute diskutiert. Radioaktives Material verteilte sich in einer Wolke über ganz Europa. Zwar waren die Ukraine, Weißrussland und Russland am stärksten vom radioaktiven Niederschlag betroffen, doch auch über dem restlichen Europa ging der Fallout nieder. So auch in Österreich, das zu den am stärksten betroffenen westeuropäischen Ländern zählte.

Eine Katastrophe, die in den Erinnerungen jener, die sie miterlebt haben, ihren festen Platz hat. Auch auf Twitter wird über das Ereignis und seine Folgen diskutiert und Erinnerungen an die damalige Zeit ausgetauscht:

Dieser Twitter-User war damals fünfzehn:

Auch der Alltag dieser Userin veränderte sich für eine Zeit:

Wer damals noch ein Kind war, erinnert sich eher an diese Dinge:

Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl?

Welche Situationen, Schlagzeilen, Veränderungen des Alltags waren besonders einprägsam? Wie hat Sie die Nachricht damals erreicht? Und falls Sie noch zu jung oder noch nicht geboren waren: Was haben Ihnen Ihre Eltern über diese Zeit erzählt? Teilen Sie Ihre Geschichten im Forum! (aan, 26.4.2021)