Auch BMW beugt sich jetzt den chinesischen Vorschriften.

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Autobauer speichern angesichts neuer Vorgaben der Regierung in Peking ihre in China erhobenen Fahrzeugdaten lokal. BMW erklärte, das Unternehmen betreibe "örtliche Datencenter für die chinesische Fahrzeugflotte". Auch Daimler und Ford gaben an, über Speicherorte in der Volksrepublik zu verfügen. Tesla hatte am Dienstag mitgeteilt, die Daten der in China verkauften Autos vor Ort zu speichern.

Kritik

Der US-Elektroautopionier war wegen seines Umgangs mit Fahrzeugdaten in die Kritik geraten. Insidern zufolge wurden die Mitarbeiter einiger Behörden angewiesen, ihre Tesla-Autos nicht auf dem Gelände der staatlichen Stellen zu parken, weil es Sicherheitsbedenken wegen der Fahrzeugkameras gebe. Moderne Autos sind mit einer Vielzahl von Sensoren und Kameras ausgestattet. Die so erhobenen Daten können von den Autoherstellern genutzt werden, um neue Technologien zu entwickeln. Das wirft aber Fragen zum Datenschutz und zur Sicherheit auf. (APA, 28.05.2021)