Der italienische Dirigent Riccardo Chailly, Milans Bürgermeister Giuseppe Sala and La Scala-Leiter Dominique Meyer bei der Programmpräsentation.

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Die Verdi-Oper Macbeth wird am 7. Dezember die nächste Saison der Mailänder Scala eröffnen. Am Pult wird Scala-Musikdirektor Riccardo Chailly stehen, teilte Intendant Dominique Meyer bei einer Pressekonferenz am Montag in Mailand mit. Wie bei der kommenden Wiener Staatsopern-Premiere singt Luca Salsi den Macbeth, Starsopranistin Anna Netrebko die Lady Macbeth. Regisseur ist der Italiener Davide Livermore.

"Mit Macbeth schließen wir die Trilogie von Verdis Jugendopern, nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die Scala-Saison mit Giovanna d ´Arco ´ und ´Attila ´ eröffnet hatten", berichtete Chailly. Macbeth war bereits vier Mal bei Scala-Saisoneröffnungen aufgeführt worden, zuletzt im Jahr 1997.

Neun neue Produktionen

13 Opern sind in der Saison 2021-2022 geplant, neun sind neue Produktionen. Aufgeführt werden einige Produktionen, die wegen der Pandemie in der laufenden Saison nicht aufgeführt werden konnten. Zu den Highlights der Saison zählt Mozarts Don Giovanni, der vom 27. März 2022 bis zum 12. April 2022 geplant ist. Die Rolle des Commendatore übernimmt Günther Groissböck. Der österreichische Bariton Markus Werba spielt den Musiklehrer in Richard Strauss ´ Oper Ariadne auf Naxos, die vom 15. April 2002 bis zum 3. Mai 2022 geplant ist.

Bei den Aufführungen werden neben Opernstars auch junge Sänger auftreten, die internationale Gesangswettbewerbs gewonnen haben. "Wir wollen somit ein Gleichgewicht zwischen großen Stars und junge Sänger von großem Talent schaffen", sagte Meyer.

Inzwischen kommt es zu einem Wechsel an der Spitze des Scala-Chors. Der langjährige Chorleiter Bruno Casoni verabschiedet sich im Alter von 80 Jahren von dem Mailänder Theater und wird von Alberto Malazzi ersetzt, der bisher Chorleiter am Teatro Comunale in Bologna war. Casoni stand seit 2002 an der Spitze des Chores. Zwischen 1994 und 2002 hatte er den Kinderchor der Scala geleitet. (APA, 31.5.2021)