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Der Besuch von Christian Eriksen hat bei der dänischen Fußball-Nationalmannschaft für weitere Erleichterung gesorgt. "Christian hat sich gefreut, uns zu sehen, und wir haben uns sehr gefreut, ihn zu sehen", sagte Linksverteidiger Joakim Maehle in einer Medienrunde: "Ich persönlich hatte das Bedürfnis, ihn zu berühren und zu sehen, nach den Erfahrungen, die wir gemacht haben."

Eriksen war nach seinem dramatischen Kollaps und der Einsetzung eines Defibrillators vor Wochenfrist am Freitagnachmittag aus dem Krankenhaus entlassen worden und hatte daraufhin mit seiner Frau sowie seinen zwei Kindern die Mannschaft in ihrem Trainingszentrum besucht. Auch Außenangreifer Andreas Skov Olsen zeigte sich vom Treffen sehr berührt.

"Es war fantastisch ihn mit meinen eigenen Augen zu sehen, nicht auf einem Bildschirm", sagte der 21-Jährige: "Jetzt haben wir auch mit den eigenen Augen gesehen, dass er und seine Familie okay sind. Jetzt können wir uns noch besser auf Montag konzentrieren." Dann kämpfen die Dänen nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Russland (21.00 Uhr) um die letzte Chance aufs Achtelfinale.

Der Besuch von Eriksen sei etwas gewesen, das jeder Spieler für den Kopf "noch gebraucht" habe, sagte Mittelfeldspieler Christian Norgaard mit Blick auf das letzte Gruppenspiel. Das Treffen habe auch keine traurigen Erinnerungen hervorgerufen. "Jeder hat gelacht und ihn umarmt. Es war ein Gefühl von Liebe und Freude", führte der 27-Jährige aus. (sid, 19.6.2021)