Der neue Präsident Ebrahim Raisi hinter einem Mikrofonwald.

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Washington/Teheran – Die US-Behörden haben die Websites mehrerer iranischer Staatsmedien blockiert. In entsprechenden Mitteilungen auf den Seiten wurde am Dienstag auf US-Sanktionsgesetze verwiesen. Betroffen war neben den iranischen Nachrichtensendern Al-Alam und Press TV auch der Rebellensender Al-Masirah der Houthi-Rebellen im Jemen. In den Erklärungen waren die Siegel der US-Bundespolizeibehörde FBI und des US-Handelsministeriums abgebildet.

Die staatliche Rundfunkgesellschaft Islamic Republic of Iran Broadcasting (Irib), zu der der arabischsprachige Sender Al-Alam ("Die Welt") gehört, erklärte, auch die Websites eines palästinensischen Senders und ein arabischsprachiger Religions- und Kulturkanal seien gesperrt. Irib warf der US-Regierung vor, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Washington schließe sich mit Israel und Saudi-Arabien zusammen, "um Pro-Widerstands-Medien zu blockieren, die die Verbrechen der US-Verbündeten in der Region aufdecken." (APA, 22.6.2021)