Vodafone ist unglücklich.

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Der Chef von Vodafone Deutschland, der aus Österreich stammende frühere Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter fordert neue Regeln bei der Versteigerung von Mobilfunk-Frequenzen in Deutschland. Nur so könnten Versorgungslücken vor allem auf dem Land geschlossen werden, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Bei der letzten Auktion seien Milliarden an den Staat geflossen, die für den Ausbau der Infrastruktur fehlten.

Umdenken

"Schon bei der kommenden Frequenzauktion im Jahr 2023 könnten wieder viele Milliarden Euro verbrannt werden, wenn wir nicht endlich umdenken und anderen Lösungen eine Chance geben", so Ametsreiter. Er schlägt beispielsweise eine Verlängerung der bestehenden Lizenzen vor, die an erhöhte Ausbauauflagen gekoppelt werden könnte. Dadurch könnte die Netzabdeckung massiv verbessert werden, vor allem auf dem Land. (APA/Reuters, 27.6.2021)