Bei dem notgelandeten Flugzeug handelt es sich um ein Vorgängermodell der problembehafteten Boeing 737 Max.

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Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing Co 737-200 mit zwei Personen an Bord musste am Freitag wegen Problemen mit einem Triebwerk im Pazifischen Ozean vor der Küste von Honolulu, Hawaii, notlanden, erklärte die US-Luftfahrtbehörde FAA. Laut FAA rettete die Küstenwache beide Besatzungsmitglieder. Eine Untersuchung des Vorfalls wird eingeleitet.

Der Flug 810 startete um 1.33 Uhr Ortszeit in Honolulu, musste aber bald wieder umkehren. "Die Piloten hatten Triebwerksprobleme gemeldet und versuchten, nach Honolulu zurückzukehren, als sie gezwungen waren, das Flugzeug an der Wasseroberfläche zu landen", heißt es in einer Erklärung der FAA. Boeing erklärte, man sei über den Vorfall informiert und beobachte die Situation genau.

Boeing-Aktie fiel um ein Prozent

Das Flugzeug wurde laut FAA-Aufzeichnungen 1975 von Boeing gebaut und 2014 laut Flightradar24.com in die Flotte von Transair aufgenommen, einer der größten Luftfrachtgesellschaften Hawaiis. Laut Website verfügt Transair über eine Flotte von fünf Boeing-737-Flugzeugen, die täglich zu allen wichtigen hawaiianischen Inseln fliegen.

Die Boeing-Aktie fiel nach der Notlandung um ein Prozent. Die Boeing 737 Max wurde Ende letzten Jahres von den Aufsichtsbehörden zum Fliegen freigegeben, nachdem wegen zwei Unfällen, bei denen hunderte Menschen starben, eine 20-monatige Flugverbotszone verhängt worden war. Die 737 vom Freitag war ein Generation älter als die Max. (Reuters, red, 2.7.2021)