Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate dürften sich laut Insider in den Ölverhandlungen geeinigt haben.

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London – Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben einem Insider zufolge ihren Streit um die Ölförderung beigelegt. Der Kompromiss beinhalte eine höhere Grundförderquote für die Emirate, sagte am Mittwoch eine mit der Angelegenheit vertraute Person aus der OPEC+, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören. Die Einigung bedeute, dass der aktuelle Vertrag zur Förderbremse bis Ende 2022 verlängert werde.

Einen neuen Termin für ein "OPEC+"-Treffen, bei dem über eine allmähliche Anhebung der Fördermengen verhandelt werde, gebe es aber noch nicht.

Gespräche waren gescheitert

Anfang des Monats waren Gespräche über eine Lockerung der Förderbremse gescheitert. Börsianer rätselten anschließend, ob dadurch die bisherigen Quoten in Kraft blieben und wegen der steigenden Nachfrage ein Angebotsengpass drohe, oder ob es zu einer Ölschwemme und einem Preiskampf kommen werde.

Als Reaktion auf die Reuters-Meldung zum Kompromiss zwischen Saudi-Arabien und den VAE rutschte der Ölpreis tiefer ins Minus. Die Sorte Brent aus der Nordsee und die US-Sorte WTI verbilligten sich um jeweils 1,6 Prozent auf 75,25 Dollar (63,53 Euro) beziehungsweise 74,08 Dollar je Barrel (159 Liter). (APA, Reuters, 14.7.2021)