US-Präsident Joe Biden warnte am Dienstag angesichts solcher Cyberangriffe vor einer wachsenden Bedrohung eines echten Krieges.

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Im Kampf gegen Hackerangriffe hat das US-Präsidialamt zentrale Infrastruktur-Unternehmen zu mehr Einsatz für die Cybersicherheit aufgefordert. In Privatbesitz befindliche Einrichtungen wie Elektrizitäts- und Wasserwerke müssten verstärkt für ihre Internetsicherheit Sorge tragen, sagte ein hochrangiger Vertreter des Amtes am Mittwoch. Noch seien die Maßnahmen freiwillig, es würden aber auch verpflichtende Auflagen in Erwägung gezogen.

Mehrere US-Unternehmen sind heuer bereits Opfer von Cyberattacken geworden. Einige der Angriffe wirkten sich in Teilen der Vereinigten Staaten etwa auf die Kraftstoff- und Lebensmittelversorgung aus.

Warnung

US-Präsident Joe Biden warnte am Dienstag angesichts solcher Cyberangriffe vor einer wachsenden Bedrohung eines echten Krieges. "Ich denke, es ist mehr als wahrscheinlich, dass wir in einem Krieg enden werden – einem echten Krieg mit einer Großmacht – als Folge eines Cyberangriffs von großer Tragweite, und die Wahrscheinlichkeit nimmt exponentiell zu", sagte Biden bei einem Besuch des nationalen Nachrichtendienstes (ODNI) am Dienstag. Die Regierung in Washington sehe eine wachsende Bedrohung durch Russland und China. (APA, 29.7.2021)