Nokia hatte bereits Mitte Juli angekündigt, dass die Ziele erhöht werden, ohne dabei konkret zu werden.

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Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat ein einträgliches Jahresviertel hinter sich. Der operative Gewinn verdreifachte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nahezu auf 484 Millionen Euro. Unter dem Strich vervielfachte sich der auf die Aktionäre entfallende Gewinn von 94 auf 344 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Espoo mitteilte.

Die Umsätze zogen im Jahresabstand um 4 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro an – ohne die dämpfenden Wechselkursschwankungen wären es 9 Prozent Zuwachs gewesen. Treiber war eine besondere Stärke bei der Nachfrage nach Netzwerkinfrastruktur.

Der Konzern hat nun wie erwartet die Prognosen für das laufende Jahr angehoben. Nokia-Chef Pekka Lundmark rechnet nun mit 21,7 bis 22,7 Mrd. Euro Umsatz. Zuvor wurden 20,6 bis 21,8 Mrd. Erlös angepeilt. Die operative Marge dürfte auf vergleichbarer Basis nun 10 bis 12 Prozent erreichen statt 7 bis 10 Prozent. Nokia hatte bereits Mitte Juli angekündigt, dass die Ziele erhöht werden, ohne dabei konkret zu werden. (APA/dpa-AFX, 29.7.2021)