Der Umsatz werde leicht unter 2020 liegen, heißt es seitens Andritz.

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Wien/Graz – Der steirische Technologiekonzern Andritz hat im ersten Halbjahr seine Ergebnisse trotz eines leichten Umsatzrückgangs deutlich gesteigert und rechnet auch für das Gesamtjahr mit einer ähnlichen Entwicklung sowie einer Verbesserung der Rentabilität. Das operative EBITA wuchs bis Juni um 36,4 Prozent auf 237,7 Millionen Euro, der Nettogewinn legte sogar um 61,0 Prozent auf 136,7 Millionen Euro zu, teilte Andritz am Freitag mit.

Abstriche beim Umsatz

Beim Umsatz musste man mit Minus 4,6 Prozent auf 3,027 Milliarden Euro Abstriche hinnehmen, der Auftragseingang schnellte aber um 18,3 Prozent auf 3,592 Milliarden Euro in die Höhe. Dabei war der Zuwachs der neuen Order im zweiten Quartal mit +57,3 Prozent (auf 1,184 Mrd.) deutlich kräftiger.

Fürs Gesamtjahr geht der börsennotierte Konzern von einem deutlichen Anstieg des EBITA aus und rechnet mit einer EBITA-Rentabilität von rund 8 Prozent (nach 5,8 Prozent Marge 2020). Wesentliche Sondereffekte erwarte man heuer nicht, der Umsatz werde leicht unter 2020 liegen. (APA, 30.7.2021)