Glaubt man den Berichten, geht Apple davon aus, dass die Schäden durch die Kunden selbst verursacht wurden, während diese dachten, dass der Konzern die Reparaturkosten übernehmen werde.

Foto: Brooks Kraft/Apple/via Reuters

Immer mehr User berichten über gebrochene Bildschirme ihrer Macbooks mit Apples M1-Chip. Betroffen sollen dabei beide aktuell erhältlichen Modelle, also das Macbook Air und das Macbook Pro, sein. Teilweise war die anschließende Reparatur beziehungsweise der Austausch gratis, die meisten Betroffenen wurden allerdings zur Kasse gebeten, berichtet "9to5Mac".

Zu den Beschädigungen soll es laut Berichten im Support-Forum und auf Reddit durch schlichtes Zuklappen der Geräte gekommen sein. Als sie ihren Laptop das nächste Mal nutzen wollten, sei das gesprungene Display entdeckt worden. Entgegen Apples Darstellung soll sich nichts zwischen ebendiesem und der Tastatur befunden haben, wodurch es zu einem Bruch hätte kommen können.

Selbst schuld?

Weitere Nutzer sagen laut "Golem", dass der Bildschirm in den Ecken gesprungen sei, als sie den Betrachtungswinkel einstellten. Die Bildschirmbewegung soll den Berichten zufolge normal gewesen und kein unüblich großer Druck ausgeübt worden sein.

Glaubt man den Berichten, geht Apple davon aus, dass die Schäden durch die Kunden selbst verursacht wurden, während diese dachten, dass der Konzern die Reparaturkosten übernehmen werde. Betroffenen wurde also mitgeteilt, dass sie ihre Geräte zugeklappt hätten, während sich etwas zwischen Display und Tastatur befunden habe. In anderen Fällen sollen sie den Bildschirm zu stark bewegt haben. (red, 2.8.2021)