Vor den spanischen Kanaren sind vermutlich siebenunddreißig Migranten nach dem Kentern ihres Schlauchbootes ertrunken.

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Madrid/Las Palmas – Vor den spanischen Kanaren sind vermutlich siebenunddreißig Migranten nach dem Kentern ihres Schlauchbootes ertrunken. Dies teilte die einzige Überlebende, die bisher gefunden wurde, nach Angaben des spanischen Seenotrettungsdienstes am Donnerstag mit. Die 30-jährige Frau sei von einem Frachtschiff über 200 Kilometer vor der Küste gefunden worden. Laut ihren Angaben seien 40 Migranten an Bord gewesen. Bisher wurden zwei Leichen geborgen. Anzeichen für weitere Überlebende gebe es nicht.

In diesem Jahr haben bisher mehr als 7.500 Migranten die gefährliche Überfahrt von der westafrikanischen Küste zu den Kanarischen Inseln unternommen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem sich die Zahl gegenüber 2019 bereits verachtfacht hatte. (APA, Reuters, 19.8.2021)