Da Tesla die ursprünglichen Pläne um die Batteriefabrik erweiterte, wurden die Baupläne im Sommer erneut für die Öffentlichkeit ausgelegt.

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Die Kritiker der deutschen Tesla-Fabrik, die in Grünheide gebaut wird, kommen erneut zu Wort. Es werde eine weitere Erörterung geben, teilte das zuständige Landesumweltministerium in Potsdam am Donnerstag mit. Im Gegensatz zur letzten Erörterung im Herbst, die in Erkner stattfand und großes öffentliches Interesse auslöste, soll es diesmal nur eine Online-Konsultation geben.

Das Ministerium begründete diese Entscheidung mit dem fehlenden Platz und den Vorgaben durch die anhaltende Corona-Krise. Einen Termin gibt es bisher nicht.

Öffentliche Baupläne

Der US-Elektroautobauer will in Grünheide noch heuer eine Fabrik eröffnen, in der neben dem neuen SUV Model Y auch Batterien hergestellt werden. Dafür benötigt der US-Konzern aber eine endgültige Baugenehmigung, die bisher noch nicht vorliegt. Derzeit arbeitet Tesla an der Fabrik nur auf Basis von vorläufigen Baugenehmigungen.

Da Tesla die ursprünglichen Pläne um die Batteriefabrik erweiterte, wurden die Baupläne im Sommer erneut für die Öffentlichkeit ausgelegt und Einwände konnten eingereicht werden. Diese neue Gelegenheit nutzten laut Potsdamer Umweltministerium 395 Einwender für Einsprüche, womit insgesamt 809 Personen und Organisationen Einwendungen vorgebracht haben. (APA, Reuters, 26.8.2021)