Ermöglichen soll das Ganze auf Hardwareseite ein angepasster Qualcomm-X60-Basisband-Chip.

Foto: Reuters/Tatyana Makeyeva

Das iPhone 13 wird in der Lage sein, sich direkt mit Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn (sogenannten LEO-Satelliten) zu verbinden, um Anrufe zu tätigen und SMS zu versenden. Das berichtete "Macrumors" am Sonntag unter Berufung auf den Analysten Ming-Chi Kuo. In Wirklichkeit soll sich die Funktion jedoch auf Notfallsituationen in Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung beschränken, behauptet nun Bloomberg. Demnach soll ein Feature namens "Emergency Message via Satellite" erlauben, Rettungsnachrichten ohne Mobilfunkempfang zu verschicken.

Die Nachrichten sollen dabei eine begrenzte Länge haben und dadurch von SMS oder iMessage-Nachrichten unterscheidbar sein, dass sie in einer grauen Sprechblase sitzen. Verschickt man sie an Notfallkontakte, sollen sie außerdem auch dann zugestellt und angezeigt werden, wenn der Empfänger den "Nicht stören"-Modus aktiviert hat. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Hilferuf wirklich ankommt.

Nicht bei Launch verfügbar

Mit einer weiteren Funktion soll iPhone-Usern ermöglicht werden, Notfälle zu melden. Das Handy soll dabei unter anderem abfragen, welche Art von Notfall vorliegt. Etwa ob ein Auto, Boot, Flugzeug oder ein Feuer involviert ist. Außerdem kann man Informationen wie den eigenen Standort und die Versicherungsnummer verschicken – die auch in der Health-App eingespeichert werden kann, berichtet "The Verge".

Ermöglichen soll das Ganze auf Hardwareseite ein angepasster Qualcomm-X60-Basisband-Chip. Dieser soll das n53-Band der Satelliteninternetfirma Globalstar unterstützen. Laut Bloomberg darf man sich trotz allem nicht zu früh auf das neue Feature freuen, verfügbar soll dieses nämlich erst kommendes Jahr sein. (mick, 31.8.2021)