Viele New Yorker standen knietief und weiter unter Wasser.

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New York – In den USA sind im Großraum New York nach Sturzfluten und starken Überschwemmungen mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Alleine im Bundesstaat New Jersey starben nach Angaben des Gouverneurs mindestens 23 Menschen. Der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, teilte am Donnerstagabend (Ortszeit) mit: "Es ist meine traurige Pflicht zu berichten, dass wir nun insgesamt 13 New Yorker durch den Sturm der letzten Nacht verloren haben."

Von Wassermassen eingeschlossen

Wie die Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilten, seien durch die Ausläufer des Tropensturms "Ida" Autos weggespült worden, die U-Bahnlinien in New York City stünden unter Wasser. In weiten Teilen von New York, New Jersey, Pennsylvania und Connecticut hatten die Bewohner mit vollgelaufenen Kellern und Stromausfällen zu kämpfen, viele waren in ihren Häusern von den Wassermassen eingeschlossen.

Die schweren Unwetter sorgen für ungewohnte Bilder.
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Unterdessen besucht US-Präsident Joe Biden am Freitag das vom Hurrikan getroffene Katastrophengebiet im Süden der der Vereinigten Staaten. Biden reist dafür nach New Orleans im Bundesstaat Louisiana. "Ida" war am Sonntag als gefährlicher Hurrikan der Stärke vier von fünf südwestlich von New Orleans auf die Küste getroffen. Auf dem Weg des Sturms nach Nordosten waren zwar Unwetter erwartet worden, aber nicht in dieser Heftigkeit. In der Stadt New York und andernorts wurde der Notstand ausgerufen.

US-Regierung will Versorgungsengpässe verhindern

"Die gesamte Bundesregierung wird alles tun, um den Amerikanern zu helfen, die nach einem katastrophalen Sturm in akute Not geraten sind", teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Biden habe Maßnahmen ergriffen, um die Verfügbarkeit von Treibstoff sicherzustellen und Versorgungsengpässe infolge des Sturmes zu vermeiden. (APA, red, 3.9.2021)