Die EU-Kommission hat doch noch Einwände gegen Österreichs geplante Digitalmedienförderung.

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Wien/Brüssel – Auf den letzten Metern, kurz vor Ablauf der Frist, hat die EU-Kommission doch noch Einwände gegen Österreichs geplante Digitalmedienförderung nach Wien geschickt. Die Einwände sollen laut mehreren Quellen insbesondere die Rundfunkförderung betreffen. Neue Förderungen müssen von der EU geprüft und genehmigt werden.

Die neue Förderung soll bestehende Medienunternehmen auf dem Weg in die digitale Welt unterstützen, gefördert werden journalistische Projekte ebenso wie Workflows, Marketing und Digitalabo-Vertrieb. 20 Millionen Euro jährlich sind vorgesehen, 34 Millionen von 2020 und 2021 sind schon zweckgewidmet zurückgelegt. Wenn die Förderung nun, wie erwartet, erst 2022 erstmals vergeben wird, warten damit mehr als 50 Millionen Euro. Zumindest 50 Prozent der eingereichten Projektkosten müssen laut Entwürfen die Medienhäuser tragen.

Im Kanzleramt hieß es dazu, man sei in Gesprächen mit der EU und hoffe, diese ehestmöglich erfolgreich abzuschließen. (fid, 22.9.2021)