Der US-Schauspieler Willie Garson, bekannt als Stanford Blatch in "Sex and the City", ist tot.

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New York – Der US-Schauspieler Willie Garson ist tot. Er erlag am Dienstag im Alter von 57 Jahren im Kreis seiner Familie seiner Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie zahlreiche US-Medien unter Berufung auf den Sender HBO sowie Garsons Familie berichteten. Garson war vielen am besten aus der Serie "Sex and the City" als Carries bester Freund Stanford Blatch bekannt. Er spielte spielte die Rolle auch in den Kinofilm-Ablegern.

Für das Reboot "And Just Like That...", das 2022 zu sehen sein soll, war Garson ebenfalls noch an Bord. Er war am Set in New York mit Mario Cantone, der Garsons Ehemann Anthony Marentino spielte, fotografiert worden. Cantone zeigte sich auf Instagram bestürzt über den Tod seines Kollegen. Auch andere Stars wie Cynthia Nixon, Kim Cattrall und Ben Stiller verabschiedeten sich in den sozialen Medien von Garson.

Der 1964 in New Jersey geborene Schauspieler hatte seinen Durchbruch in Hollywood mit Gastauftritten in US-Sitcoms wie "Cheers" und "Familienbande". Garson hatte auch frühe TV-Auftritte in Serien wie "The X-Files," "Friends," "Twin Peaks," "Melrose Place," "Buffy the Vampire Slayer" und "Ally McBeal."

Außerdem spielte er in Filmen wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993), "Verrückt nach Mary" (1998), "Being John Malkovich" (1999), "Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag" (2003) und "Fever Pitch" (2005) mit. Nach dem Ende von der Originalserie "Sex and the City" hatte Garson Rollen in Serien wie "John from Cincinnati", "White Collar", "Whole Way Down" and "Hawaii Five-O". Garson hinterlässt seinen Sohn Nathen, den er 2009 adoptiert hat. (APA, dpa, red, 22.9.2021)