Die vier Aktivistinnen und Aktivisten würden sich damit auszeichnen, dort Akteurinnen des Wandels zu sein, wo Regierungen versagen, erklärte der Direktor von Right Livelihood. Im Bild der russische Umweltaktivist Wladimir Sliwjak.

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Stockholm – Die auch als Alternative Nobelpreise bekannten Right Livelihood Awards gehen dieses Jahr an vier weitgehend unbekannte Basisaktivisten aus unterschiedlichen Weltteilen. Die am Mittwoch in Stockholm präsentierten Preisträger sind die Kamerunerin Marthe Wandou, die sich gegen genderbasierte Gewalt im Tschadbecken einsetzt, der russische Umweltaktivist Wladimir Sliwjak, die kanadische Indigenenvertreterin Freda Huson und die indische Rechtsinitiative für Wald und Umwelt (LIFE).

Right-Livelihood-Direktor Ole von Uexküll sagte, die diesjährigen Preisträger zeichneten sich allesamt dadurch aus, dass sie "nicht nur Widerstand leisten, sondern ganze Gemeinschaften mobilisieren, ihre Rechte einzufordern: Sie werden zu Akteurinnen des Wandels, wo Regierungen versagen."

Jedes Jahr vier Preisträger

Die Alternativen Nobelpreise wurden 1980 ins Leben gerufen und fördern Personen, die sich auf mutige Weise für die Lösung der Probleme der Welt einsetzen. Jedes Jahr werden vier Preisträger bestimmt die jeweils eine Summe von Million Schwedische Kronen (100.000 Euro) erhalten. (APA, 29.9.2021)