Greta Thunberg ist ein Rockstar bei ihrer Zielgruppe. Das wird auf allen Events, wo die junge Schwedin auftritt, deutlich.

Foto: AP/Antonio Calanni

Der Song "Never Gonna Give You Up" von Rick Astley ist gleichermaßen bekannt wie gefürchtet. Als bei einem Konzert zugunsten des Klimaschutzes die junge Aktivistin Great Thunberg auf einmal das Tanzbein schwingt und ein paar Töne anstimmt, rasten die jungen Fans vor Ort aus. Thunberg bewegt – einmal mehr.

Auch nur Teenager

Bevor der Hit aus den 1980er-Jahren Thunberg zum Tanzen bewegt, gibt sie den Anwesenden noch ein paar Worte mit auf den Weg. Die bevorstehende Weltklimakonferenz werde keine großen Veränderungen bringen, so Thunberg. Es läge an der Fridays-for-Future-Bewegung, hier mehr Druck auszuüben, um diese Welt noch zu retten.

"Wir sind der Liebe keine Fremde. Letztlich sind wir einfach Teenager, die miteinander herumalbern, nicht nur die wütenden Kinder, als die uns die Medien oft darstellen," sagt Thunberg ins Mikrofon. Das Konzert in Stockholm wurde von der Bewegung Fridays for Future organisiert und ist ein Teil einer Konzertreihe, die in 45 Ländern veranstaltet wird.

Ganz fremd ist Thunberg das Showbusiness nicht, obwohl sie selbst noch nie zum Singen oder Tanzen auf einer Bühne aufgetreten ist. Sowohl ihre Mutter Malena Ernman als auch ihre Schwester Beata Ernman Thunberg sind laut der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" schon länger im Musikgeschäft. Mutter Ernman war 2009 sogar schon einmal beim Eurovision Song Contest, um ihr Land zu vertreten.