Haben Sie für den Ernstfall vorgesorgt?
Foto: Majid Asgaripour/WANA/via Reuters

Es ist sehr schwer, sich den Alltag nach einem totalen Stromausfall vorzustellen. Zu selbstverständlich sind alle Notwendigkeiten und Bequemlichkeiten in unser Leben integriert. Den Wasserhahn und das Licht aufdrehen, die Eltern anrufen, das Auto auftanken, der Einkauf im Supermarkt, die Fahrt mit der U-Bahn, Fernsehen und Internet – all das wäre plötzlich nicht mehr möglich. Ein Szenario, das so flächendeckend bei uns noch nicht eingetreten ist, dessen Eintreten in Österreich laut Bundesheer in den nächsten fünf Jahren jedoch wahrscheinlich ist. Regierung und Netzbetreiber rüsten sich bereits für den Ernstfall, doch auch Privatpersonen können sich für einen großflächigen und mehrtägigen Stromausfall wappnen.

Wie für "einen vierzehntägigen Campingurlaub mit der Familie" solle man planen, heißt es vonseiten des Innenministeriums. Man solle außerdem – unter anderem – ausreichend Lebensmittel- und Getränkevorräte anlegen, an Ersatzbeleuchtung und -kochgelegenheiten denken und mit den wichtigsten Bezugspersonen absprechen, wo man sich im Ernstfall trifft, wenn die telefonische Kommunikation nicht mehr möglich ist.

Wie sieht es mit Ihrer Vorbereitung aus?

Welche Vorräte haben Sie angelegt, welche Absprachen mit der Familie getroffen? Haben Sie einen ungefähren Plan im Kopf, was in dieser Krise Ihre ersten Schritte wären? Oder verschwenden Sie daran keine Gedanken? Tauschen Sie sich im Forum aus! (aan, 28.10.2021)