Leitet beim STANDARD die neue Position Public Policy & Essential Projects: Matthias Stöcher.

Foto: Anna Stöcher

Wien – Neue Richtlinien, Gesetze und wettbewerbsrechtliche Entscheidungen, die mitunter enorme Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle von Medienhäusern haben, werden ständig mehr. Um auf die veränderlichen Rahmenbedingungen bestmöglich vorbereitet zu sein, entsprechende Strategien zu entwickeln und diese zu implementieren, schafft DER STANDARD die neue Position Public Policy & Essential Projects.

"Die Politik wie auch die Wettbewerbsbehörden haben erkannt, dass in diversen digitalen Geschäftsbereichen keine ausgeglichenen Verhältnisse für die Marktteilnehmer bestehen – und sind dabei, dies zu adressieren", sagt STANDARD-Vorstand Alexander Mitteräcker: "Die Veränderungen, die sich daraus ergeben, wollen wir aktiv mitgestalten, unsere Chancen bestmöglich nutzen sowie Risiken frühzeitig erkennen und gegensteuern."

Seit 2000 Mitarbeiter des STANDARD

Mit der neuen Aufgabe betraut wird Matthias Stöcher, der seit dem Jahr 2000 Mitarbeiter des Hauses ist. Er hat die digitale Vermarktung von derStandard.at aufgebaut, diese mit der Printvermarktung zu einem gemeinsamen Team zusammengeführt und den gesamten Werbeverkauf geleitet. Danach baute Stöcher den Geschäftsbereich der digitalen Produktentwicklung auf, in dem auch das PUR-Abo kreiert wurde. Zuletzt leitete Stöcher die medienübergreifenden Projekte "Market Place Austria" und "Meine Sichere ID".

"In der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung gelang uns die strategische Innovation mit dem Produkt PUR, das inzwischen von zahlreichen renommierten Medienhäusern in Europa übernommen wurde", sagt Stöcher: "Diese Art, auf eine legistische Veränderung des Marktumfeldes zu reagieren, soll Vorbild für meine neue Position sein." (red, 8.11.2021)