Wladimir Putin, Hüter von Rosen und Cybersicherheit gleichermaßen

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Nach gegenseitigen Vorwürfen zu Hackerangriffen haben Russlands Präsident Wladimir Putin und der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, über Cybersicherheit gesprochen. Das Thema sei bei einem Telefonat angesprochen worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag laut Agentur Interfax. Zudem hätten Putin und Burns, der in der vergangenen Woche in Moskau zu Besuch war, sich auch über die schwierigen Beziehungen ihrer beiden Länder unterhalten.

Einmischung

Die USA hatten Russland in der Vergangenheit für Cyberangriffe verantwortlich gemacht. Moskau wiederum warf Washington etwa Einmischungen in die Dumawahl im September vor. Auch die EU beschuldigt Russland gezielter Cyberangriffe gegen Politiker, Presse und Zivilgesellschaft, was Moskau zurückweist.

CIA-Chef Burns hatte bei seinem Moskau-Besuch mit Vertretern des russischen Sicherheitsapparats zudem den Konflikt in der Ostukraine besprochen, die seit Jahren von prorussischen Separatisten kontrolliert wird. Spekuliert worden war, ob es während des zweitägigen Aufenthalts in Europas größter Metropole auch zu einem persönlichen Treffen mit Putin kam. (APA, 8.11.2021)