Mediaset hat in den drei Quartalen 2021 Gewinne geschrieben.

Foto: REUTERS/Flavio Lo Scalzo

Mailand – Der Mailänder Medienkonzern Mediaset im Besitz von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat in den ersten drei Quartalen 2021 Gewinne geschrieben. Der börsennotierte TV-Konzern, Hauptaktionär der deutschen TV-Gruppe ProSiebenSat.1, meldete in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 1,99 Mrd. Euro, im Vergleichszeitraum 2020 waren es 1,72 Mrd. Euro gewesen.

Im den drei Quartalen 2021 wurde ein Rekordgewinn von 273 Mio. Euro verzeichnet, im Vergleichszeitraum 2020 waren es 10,5 Mio. Euro und im Vergleichszeitraum 2019 92 Mio. Euro, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Werbeeinnahmen in der Heimat Italien stiegen in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 von 1,1 Mrd. auf 1,3 Mrd. Euro. In Spanien kletterten sie von 488 Mio. Euro auf 574 Mio. Euro.

Größter Aktionär bei ProSiebenSat1

Die Italiener sind mit einem Anteil von 12 Prozent größter Aktionär der deutschen Fernsehkette ProSiebenSat1. Diese hat eine Fusion mit Mediaset bisher immer abgelehnt. In Österreich gehören Puls4 und ATV zu ProSiebenSat1.

Das positive Ergebnis Mediasets sei zwei außerordentlichen Faktoren zuzuschreiben: Dividenden aus der Beteiligung an ProsiebenSat1 und Einnahmen durch den Verkauf von Towertel seitens der im Sendemasten-Bereich aktiven Tochter Ei Towers, berichtete der Mailänder Konzern. Geführt wird er von Berlusconis Sohn Piersilvio. (APA, 10.11.2021)