Das FBI hat den Cyberangriff bestätigt.

Foto: Reuters/TOM BRENNER

Hacker sind am Samstag in das E-Mail-System des Federal Bureau of Investigation (FBI) eingedrungen und haben von dort tausende Fake-E-Mails verschickt, in denen vor einem möglichen Cyberangriff gewarnt wird. Der diesbezügliche Bericht des Nachrichtenagentur Reuters wurde von dem US-Geheimdienst bestätigt.

Rund 100.000 Menschen betroffen

Demnach wurden die zahlreichen E-Mails von einem E-Mail-Account mit der Endung @ic.fbi.gov verschickt. Laut einem Bericht des US-Senders NBC sollen bisher rund 100.000 Menschen derartige Fake-Mails erhalten haben.

Die betroffene Hardware soll rasch offline genommen worden sein. Jedoch betont das FBI, dass das Problem weiterhin bestehe. Dementsprechend sollen Empfänger derartiger E-Mails weiterhin achtsam sein.

Betrüger in Österreich

Dem NBC-Bericht zufolge sind die Intentionen der FBI-Hacker nach aktuellem Stand noch unklar. In Österreich war erst Anfang dieser Woche über einen Betrugsversuch berichtet worden, bei dem sich Kriminelle als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) ausgaben und ihre Opfer beschuldigten, Darstellungen sexueller Gewalt gegenüber Kindern angesehen zu haben.

Das BKA warnt, dass es sich dabei um eine Fake-Nachricht handle. Empfängerinnen und Empfänger einer solchen Nachricht sollten auf selbige nicht antworten und auf keinen Fall angehängte Dateien öffnen. (red, 14.11.2021)