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Die Allianz will mit einer Milliardeninvestition den Glasfaserausbau in Österreich vorantreiben. Es würden rund eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt, teilte der Münchener Versicherungskonzern am Freitag mit. Für den Bau sei die Allianz-Tochter Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (Ögig) verantwortlich, die damit zum größten Betreiber Österreichs aufsteige. Ziel sei es, insbesondere ländliche Regionen mit schnellem Internet zu versorgen. Mit Krediten und anderem Fremdkapital stehen dafür letztlich 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

"Als einer der größten Infrastrukturinvestoren weltweit freuen wir uns, mit den langfristigen Pensions- und Versicherungsgeldern unserer Kundinnen und Kunden und weiterer Anleger einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in Österreich leisten zu können", sagte der zuständige Allianz-Capital-Partners-Manager Michael Pfennig. Es ist nicht das erste Mal, dass die Allianz Geld in den Glasfaser-Ausbau steckt. Im vergangenen Jahr gründete der Versicherer zusammen mit dem spanischen Telekomkonzern Telefonica ein Gemeinschaftsunternehmen, um am Ende etwa zwei Millionen Haushalten einen Glasfaser-Anschluss zur Verfügung zu stellen. (Reuters, 26.11.2021)