Die Polymerheliogravüre von Brigitte Kowanz (19/75) wurde 2016 von Kurt Zein und Kalina Strzalkowski auf der Handpresse gedruckt. Die Mindestspende beläuft sich auf 580 Euro.

Foto: ACC Wiener Rotes Kreuz
Die unterschiedlich gestalteten Alugrafien von Deborah Sengl (2015, Auflage 75 Stück) sind ab 520 Euro zu haben: "HELP!", ein Unikat (30/75).
Foto: ACC Wiener Rotes Kreuz

Kunst gegen Spende: So lautet das Prinzip der vor 27 Jahren vom Wiener Roten Kreuz ins Leben gerufenen Plattform Art Collectors Club. Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland stellen dafür im Laufe der Jahre in der weltbekannten Druckwerkstatt von Kurt Zein Unikatgrafiken her: in limitierten Editionen, die von Kunstinteressierten gegen eine für die Kunstwerke individuell festgelegte Mindestspende erworben werden können.

Steuerlich absetzbar

Preislich reicht das von 480 Euro, etwa für Robert Hammerstiels Port Washington (2019, Auflage 50), bis höchstens 1.500 Euro für Günter Brus' Keine Feuerwehr vermag den Vulkan zu löschen (2004, Auflage 25 Stück).

Die Erlöse kommen dem Katastrophenhilfsdienst zugute. Die Spenden können zudem von den Käufern steuerlich geltend gemacht werden. Die Bandbreite des auf der Website des Wiener Roten Kreuzes abrufbaren Angebotes umfasst mehrere Künstlergenerationen, die mit ihren spezifischen Arbeiten humanitäre Hilfsprojekte unterstützten.

Kowanz & Sengl

Brigitte Kowanz ist etwa mit der Polymerheliogravüre Volumen (2016, Auflage 75 Stück) vertreten, die in verschiedenen Farbvarianten für eine Mindestspende von 580 Euro zu haben ist.

Für eine Alugrafie von Hermann Nitsch (2015, Auflage 75 Stück) fallen zumindest 930 Euro an. Das für Deborah Sengl charakteristische Sujet Help (2015, Auflage 75 Stück) ist in unterschiedlichen Gestaltungsvariationen mit wenigstens 520 Euro veranschlagt. (Olga Kronsteiner, 11.12.2021)