Fein säuberlich werden die Wunschzettel von den Kleinen geschrieben und gebastelt. Es soll ja nichts fehlen, jeder sehnlichste Wunsch ans Christkind muss drauf. Und dann wird er abgeholt – von Mama oder Papa aka Christkind. Und schließlich muss koordiniert werden.

Von Oma ein Packerl, von Opa eines, die Tante, die Freunde – alle wollen sie den Kindern Freude machen. Wie schauen Sie, dass die Geschenkeflut nicht ausufert?
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Nicht alles, was auf so einem Wunschzettel Platz findet, soll auch unter dem Weihnachtsbaum landen, denn das Pony, der Husky oder die Ratten sind eindeutig gegen die Haustier-Policy, und diese soll auch nicht durch einen Wunschzettel unterwandert werden – auch nicht von Großeltern, Tanten, Onkeln oder Freunden! Also sprechen sich Eltern mit all den schenkwütigen Menschen im Umfeld ab. Ja, Kinder bekommen meist viel zu viel und haben noch mal mehr davon. Umso wichtiger ist es vielen Eltern, dass die Geschenkeflut koordiniert über die Bühne geht, um nichts doppelt zu bekommen – oder etwas, das überhaupt keine Beachtung bekommen würde.

Dann gibt man schon einmal einen Tipp an Oma und Opa und all die anderen, die unbedingt dem Kind eine Kleinigkeit unter den Baum legen möchten – und am Ende ist es meist wieder zu viel. Aber es ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten, trösten sich so manche Eltern, die oft das Gefühl haben, in einem Spielzeuggeschäft zu wohnen.

Wie wird das bei Ihnen gemacht?

Koordinieren Sie die Geschenke, die Ihre Kinder bekommen? Sind Sie als Großeltern, Verwandte oder Freunde dankbar für Tipps der Eltern oder kaufen Sie einfach drauflos? Was ist Ihrer Meinung nach zu viel als Geschenk für Kinder? Und wie schaffen Sie das als Eltern, es in noch erträgliche Bahnen zu lenken? (wohl, 15.12.2021)