Viele der sudanesischen Minen werden unter gefährlichen Bedingungen betrieben, teilweise werden Kinder eingesetzt. Das Archivbild stammt aus dem Jahr 2018.

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Khartum – Mindestens 38 Menschen sind im ostafrikanischen Sudan durch den Einsturz einer Goldmine gestorben. Man habe während der Rettungsarbeiten weitere Tote geborgen, sagte Ismael Tissou, ein Sprecher der sudanesischen Mineral-Ressourcen-Gesellschaft, Mittwoch früh. Die genaue Zahl der verschütteten Menschen sei unklar, sagte Tissou. Die Goldmine sei bereits am Sonntag zusammengestürzt, so Tissou.

Der Unfall ereignete sich in der Stadt Al-Nuhud, in der Region Westkordofan. Der Export von Gold ist für das Land mit 44 Millionen Einwohnern von großer Bedeutung. 2018 exportierte der Sudan 93 Tonnen Gold. Viele Goldminen im Land werden halblegal betrieben und erfüllen keine gängigen Sicherheitsstandards. Deshalb kommt es immer wieder zu Unfällen. (APA, 29.12.2021)