Der Gashahn ist zu – zumindest nach Polen und Bulgarien fließt aus Russland kein Erdgas mehr. Wladimir Putin ist der EU damit im langen Hin und Her um Energielieferungen teilweise zuvorgekommen. Und das trotz hoher Einnahmen, die Russland damit verlorengehen. Polen und Bulgarien geben sich gelassen und verweisen auf ausreichende Alternativen.

Anders sieht es in Österreich aus: Laut neuen Studien bräuchten wir noch Jahre, um uns von russischem Gas unabhängiger zu machen. Muss Österreich jetzt also auch Angst vor einem russischen Gaslieferstopp haben? Sollte die EU nachziehen und selbst russisches Gas boykottieren? Und warum wurde gerade Polen und Bulgarien als Erstes der Gashahn zugedreht? Darüber spricht Eric Frey vom STANDARD. (red, 26.4.2022)