Viele Wohngebiete in Schanghai bleiben vorerst weiterhin abgeriegelt.

Foto: REUTERS/Aly Song

Schanghai – Etwa die Hälfte der Bevölkerung der seit Wochen unter einen strengen Lockdown gesetzten chinesischen Millionenmetropole Schanghai darf nun die Häuser wieder verlassen. Wie die Regierung mitteilte, befinden sich die 12,38 Millionen Menschen jetzt in Gebieten mit einem geringeren Risiko und dürfen deswegen den Lockdown beenden. In Schanghai leben rund 26 Millionen Menschen.

Die Stadt stuft jede Wohneinheit in drei Risikostufen ein. Wenn seit 14 Tagen kein positiver Corona-Fall aufgetreten ist, dürfen die Bewohner zu "angemessenen" Aktivitäten hinausgehen.

Reisebeschränkungen in Italien bleiben

Italien verlängert die Ein- und Ausreiseregeln bis 31. Mai. Reisende müssen somit weiterhin eine Impfbescheinigung oder einen negativen Schnelltest vorlegen. Die Pflicht zum Ausfüllen des Europäischen Formulars für Reisende fällt hingegen mit 1. Mai. Die Maskenpflicht wurde verlängert. Gesundheitsminister Roberto Speranza kündigte am Donnerstag an, dass bis 15. Juni in öffentlichen Verkehrsmitteln wie auch in Kinos, Theatern und Sporthallen Masken getragen werden müssen. Andernorts, etwa in Restaurants oder am Arbeitsplatz, fällt die Maskenpflicht dagegen am 1. Mai.

Nachdem der Notstand Ende März ausgelaufen war, wird Ende April auch der grüne Pass komplett wegfallen. Einzig Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verlangen bis Jahresende den grünen Pass.

Südafrika steht möglicherweise vor fünfter Corona-Welle

Südafrika steht möglicherweise eine fünfte Corona-Welle bevor. Nach einem anhaltenden Anstieg der Infektionen in den letzten 14 Tagen sagte Gesundheitsminister Joe Phaahla am Freitag, dass auch die Zahle der Todesfälle steige. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen bleibe allerdings stabil. Noch hätten die Gesundheitsbehörden keine neue Virusvariante entdeckt.

Südafrika hat die meisten Covid-Infektionen und -Todesfälle auf dem afrikanischen Kontinent verzeichnet. Bisher wurden mehr als 3,7 Millionen bestätigte Fälle und über 100.000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie registriert. (APA, Reuters, 29.4.2022)