Foto: Motorbuch-Verlag

Im Jahr 2005 verlegte Ringo Starr endgültig seinen Wohnsitz nach Monte Carlo, an die Côte d'Azur, wo die Beatles schon lange davor die Straßen unsicher gemacht hatten. 1966 beehrte George Harrison den Grand Prix und Grazia Patrizia von Monaco mit seiner Anwesenheit. Davor hatten die vier Pilzköpfe eine ihrer von Gekreische übertönten Tourneen absolviert. Drive My Car von Paul McCartney und John Lennon war 1965 erschienen.

Paul McCartney meinte später, der Song enthalte eine Reihe sexueller Anspielungen. So bittet ein Mädchen den Erzähler, ihr Chauffeur zu werden. Als dieser schließlich zustimmt, gesteht sie ihm, kein Auto zu besitzen, dafür aber nun immerhin einen Fahrer. Britischer Humor.

Opulent und amüsant

Die Geschichte von John, Paul, George, Ringo, ihren Autos und Chauffeuren erzählt nun Siegfried Tesche in seiner opulent bebilderten und amüsant erzählten "Auto-Biografie der Beatles" Baby You Can Drive My Car.

Ihre Kindheit mit öden Tretrollern und Fahrrädern hinter sich lassend, erfährt man vom psychedelisch bemalten Rolls-Royce-Phantom Lennons, seiner Ausfahrt mit Mini Cooper im Gorillakostüm, vom Leichenwagen, der im Film eine tragende Rolle spielte, von Ringo, der lange keinen Führerschein hatte, von Protz-und-Proll-Paule. Swing time and backseat education? Shake it! (Gregor Auenhammer, 29.5.2024)