iPhone Apps
Apps, die im Hintergrund laufen, brauchen beim iPhone gar nicht viel Strom.
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Vielleicht wissen es manche iPhone-Besitzer gar nicht, aber offene Apps kann man schließen. Feststellen, welche Apps das betrifft, kann man ganz einfach. Auf aktuellen Smartphones der Firma Apple wischt man einfach von der Unterseite des Bildschirms nach oben und hält in der Mitte des Displays inne – auf älteren Geräten drückt man zwei Mal schnell den Home Button. Danach kann man seitlich zwischen den Apps wechseln und mit einem Wisch nach oben schließen.

Weniger offene Apps brauchen auch weniger Akku, könnte man meinen. Mehrere Berichte behaupten jedoch, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Im Hintergrund

Wie beispielsweise "Mashable" schreibt, ist das Betriebssystem iOS sehr gut darauf ausgelegt, offene Apps sehr energiesparend zu verwalten, sobald sie nicht in Benutzung sind. Sie werden als "im Hintergrund" wahrgenommen und damit auf ein Minimum in Sachen Energiekosten reduziert. Deshalb ist das Schließen einer App, wenn man sie regelmäßig benötigt, weniger effizient, weil das Öffnen und Schließen am Ende mehr Strom frisst als die App "im Hintergrund" laufen zu lassen.

Es gibt jedoch Gründe, Apps dennoch zu schließen. Wenn sich Apps beispielsweise "aufhängen" und nicht mehr reagieren, könnte ein Neustart helfen. Auch wenn man unterwegs ist und sich unsicher ist, ob man bald zu einer Steckdose kommt, kann das Schließen sinnvoll sein. Zumindest bei jenen Apps, die man bis zum nächsten Aufladen mit Sicherheit nicht mehr benötigt. Zu guter Letzt tracken manche Apps die Position des Nutzersund man könnte diese deshalb aus möglichen Sicherheitsbedenken gelegentlich schließen. (red, 2.6.2024)