Es kam zu hunderten Unfällen auf Deutschlands Straßen.

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Am Sonntag fielen 405 Flüge aus.

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Berlin – Ein Wintereinbruch hat in vielen Teilen Deutschlands zu chaotischen Verkehrslagen geführt, ehe Tauwetter die Lage weitgehend entspannte. In einigen Regionen zählte die Polizei in der Nacht auf Montag hunderte Einsätze. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den frühen Morgen. Allein die Beamten in Leipzig mussten innerhalb von vier Stunden zu etwa 100 Verkehrsunfällen ausrücken.

Flugbetrieb gestört

An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main normalisierte sich der Flugbetrieb nach dem Wetter-Chaos allmählich. Am Montag fielen in der Früh wegen Eis und Schnee zwar noch 77 der für diesen Tag geplanten Flüge aus, wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Es könne auch noch zu Verzögerungen kommen. Der Großteil der Flugbewegungen solle aber pünktlich sein.

Am Sonntag fielen demnach 405 Flüge aus. Hunderte Reisende strandeten. 200 Passagiere übernachteten im Flughafen auf Feldbetten. Starke Schneefälle und Glatteis hatten den Flugplan durcheinandergewirbelt. Raumfahrzeuge und Enteisungsmaschinen waren im Dauereinsatz. (APA, 11.12.2017)