Untypische Helden.
Foto: REUTERS/Dreamworls Pictures

Er ist groß, er ist grün, er ist grantig, er hat ein Herz aus Gold, und in diesen Tagen feierte er sein zwanzigstes Kinojubiläum: Shrek, der Oger. Die Geschichte, die der Gegenentwurf zum klassischen Disney-Märchen war, verzauberte ihr junges und nicht mehr ganz so junges Publikum gleichermaßen.

Der Ansatz war erfrischend: ein Held, der ganz und gar nicht dem klassischen Bild entspricht und Märchen im wahrsten Sinne des Wortes als Klopapier verwendet, eine wehrhafte Prinzessin, die letztendlich als Oger an Shreks Seite im Sumpf ihr Glück findet, und das Konzept der Body-Positivity, bevor es das Wort überhaupt gab. Derber Humor, ein eingängiger Soundtrack und sehr viel Herz – dazu eine ganze Reihe an liebenswerten und witzigen Figuren, allen voran natürlich der sprechende Esel mit seiner Drachenfamilie – bescherten den Sumpfbewohnerinnen und -bewohnern Fans auf der ganzen Welt.

"Somebody once told me ..."
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Nicht nur beim Publikum kam der Film sehr gut an, er spielte weltweit fast 490 Millionen Dollar ein. Er räumte auch, als erster Film überhaupt, den Oscar für den besten Animationsfilm ab. Drei Fortsetzungen kamen seither in die Kinos und ein – dem gestiefelten Kater gewidmetes – Spin-off.

Doch nicht alle sind Fans des furzenden Helden. So nannte kürzlich der "Guardian" zum Jubiläum des Ogers den Film einen "unlustigen und überbewerteten Tiefpunkt der Blockbuster-Animationsfilme" und beschwerte sich über den "Toilettenhumor". Womit die Zeitung prompt das Internet gegen sich aufbrachte – hier eine der netteren der über 5.000 Antworten auf Twitter:

Wie hat Ihnen Shrek gefallen?

Was macht die Geschichte für Sie besonders? Welche ist Ihre Lieblingsfigur im Shrek-Universum? Wie fanden Sie die Fortsetzungen? Und welche Szene ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben? Oder konnten Sie – wie der "Guardian" –nie etwas mit Shrek und seinen Freunden anfangen? Tauschen Sie sich im Forum aus! (aan, 25.5.2021)